Lokalreporter auf der ganzen Welt stehen täglich vor derselben Herausforderung: Wie finde ich aktuelle Nachrichten schneller als der Wettbewerb?

Wie die meisten großen Nachrichten-Outlets setzten die Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf ein Team erfahrener Korrespondenten, gut platzierte Quellen, TweetDeck-Listen renommierter Nachrichtenmacher und Wettbewerber sowie Abos der wichtigsten Nachrichtenkanäle, um möglichst keine Ereignisse zu verpassen.

Dennoch tat sich die Redaktion oft schwer, aktuelle Lokalmeldungen zeitnah aufzugreifen.

„Was in unserem Newsroom fehlte, waren einfach mehr Meldungen aus unserem direkten Umfeld, aus Frankfurt“, sagt Cai Tore Philippsen, leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.net. „Worüber reden die Leute in Frankfurt? Was bewegt sie? Gab es irgendwo einen Unfall? Haben wir einen Riesen- Stau oder Probleme am Flughafen?“

So wandten sich die FAZ-Redakteure an das Team von Dataminr, dessen Plattform für künstliche Intelligenz auf der Suche nach unerwarteten Ereignissen jede Stunde zig Millionen öffentliche Datenpunkte analysiert – häufig bereits wenige Sekunden nach dem Ereignis.

Nehmen wir als Beispiel diese Story vom Mai 2019: Ein Schütze eröffnet während einer gewaltsamen Auseinandersetzung mitten in der belebten Frankfurter Innenstadt das Feuer und verletzt eine Person. Schwer bewaffnete Polizei rückt schnell zum Tatort vor, verhaftet vier Personen und beschlagnahmt ein Messer sowie eine Schusswaffe.

Die KI-Plattform von Dataminr machte Journalisten bereits wenige Augenblicke nach den Schüssen auf die Geschichte aufmerksam, indem sie diesen Tweet eines Augenzeugen aufgriff, der an weniger als 50 Follower gesendet worden war: „Was ist gerade in der Großen Friedberger passiert? Habe nur Schüsse gehört und flüchtende Menschen gesehen.“

Das FAZ-Team schickte sofort einen Reporter an den Ort des Geschehens, der noch vor anderen, konkurrierenden Redaktionen über den Vorfall berichten konnte.

„Der Vorteil bei Dataminr ist, dass die Nachrichten zu uns kommen und nicht umgekehrt“, sagt Online- Redakteur vom Dienst, Martin Franke.

Die laufenden Updates von Dataminr sind dabei sehr hilfreich, da sich eine Story natürlich kontinuierlich weiter entwickelt und verändert. Journalisten, die über eine große, mehrtägige Story berichten, erhalten immer wieder relevante Updates von Dataminr und können so in der Redaktion qualifizierte Entscheidungen treffen.

Bei globalen, sich dynamisch verbreitenden Themen wie COVID-19 haben die Journalisten der FAZ mit Hilfe der Dataminr-Alerts Liveblogs erstellt, die ihre Leser über jedes wichtige Update zur Pandemie auf dem Laufenden halten.

„Durch die Coronavirus-Pandemie und die Sorgen der Menschen hat sich die Zahl der Zugriffe auf unsere digitalen Produkte fast verdoppelt“, sagt FAZ-Herausgeber Carsten Knop. „Der Wettbewerbsdruck ist in diesem Kontext noch größer geworden, vor allem Angebote wie Liveblogs erfreuen sich einer starken Nachfrage. Dataminr ist in diesem Segment des Journalismus eine sehr wertvolle Hilfe, gerade in Zeiten mit einer extrem dynamischen Nachrichtenentwicklung.“

Dataminr hilft uns, die Nachrichtenerfassung zu verbessern

Bei aktuellen Ereignissen müssen Journalisten in der Lage sein, sich schnell ein vollständiges Bild von den Geschehnissen vor Ort zu machen. In den ersten Minuten einer sich entwickelnden Geschichte können unvollständige Informationen oder absichtliche Fehlinformationen die Berichterstattung beeinträchtigen.

Dataminr kann Journalisten helfen, schnell Augenzeugen oder andere direkte Quellen zu identifizieren, um sich so ein besseres Bild von einer sich schnell entwickelnden Story zu machen.

„Ein weiterer Grund für die Nutzung von Dataminr ist die Kombination aus Schnelligkeit und Seriosität“, so Philippsen weiter. „Im Printgeschäft hat man einen ganzen Tag Zeit, um an einem Artikel zu feilen. In der Onlinewelt ist so etwas reine Utopie. Die größte Herausforderung liegt darin, bei dem rasanten Tempo die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Berichterstattung zu gewährleisten.“

Dataminr lässt sich nahtlos in den redaktionellen Workflow der FAZ integrieren

Dabei versorgt Dataminr Journalisten über eine browserbasierte Weboberfläche, eine spezielle mobile App, E-Mail-Alerts und andere Kollaborationsplattformen, wie Slack, mit aktuellen Meldungen. Dank dieser Flexibilität lässt sich die Plattform problemlos in den bestehenden Workflow jeder beliebigen Redaktion integrieren.

„Dataminr hilft uns, unsere Augen und Ohren buchstäblich überall zu haben“, erläutert Philippsen. „Dies ist jetzt der erste Browser, den wir morgens öffnen und der letzte, den wir schließen, wenn wir abends den Newsroom verlassen.“

Hauptvorteile

  • Globale und lokale Reichweite: Dataminr liefert Echtzeit-Meldungen zu großen und kleinen Geschichten weltweit, abgestimmt auf die Interessen der Redaktion und ihre geografische Abdeckung. Bei der FAZ umfassen diese Meldungen von marktbewegenden globalen Ereignissen bis hin zur lokalen Verkehrslage das gesamte Spektrum.
  • Einfache Nutzung: Die Dataminr Alerts können über ein browserbasiertes Dashboard auf dem Desktop, eine mobile App, E-Mail und Slack in die Redaktion geliefert werden.
  • Zuverlässigkeit: Die größten Nachrichtenredaktionen der Welt setzen auf Dataminr und über 15.000 Journalisten nutzen die Plattform täglich.

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December 20, 2022
  • Case Study

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